Region Südharz Kyffhäuser


Foto: Tourismusverband Südharz Kyffhäuser (TSK) / © Rasmus Schübel

Wander- und Familienurlaub inmitten reicher Natur- und Kulturschätze

Region Südharz Kyffhäuser
Einmal frei durchatmen bitte! Sie suchen Entspannung und Idylle im Urlaub? Sie wollen draußen aktiv sein und dabei nicht auf kulturelle Ausflüge verzichten? Dann sind Sie im Südharz Kyffhäuser richtig! Erwandern Sie die einzigartige Südharzer Karstlandschaft und den Kyffhäuser, das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, auf unseren geprüften Qualitätswanderwegen. Erleben Sie unsere besonderen Museen, Schlösser und Denkmale. Gehen Sie mit Ihren Kindern auf Entdeckungsreise – zum schlafenden Kaiser, zu wilden Affen und schnaufenden Dampfloks! Lassen Sie sich mitreißen von hochklassigem Musiktheater und Konzerten – nicht nur bei den Thüringer Schlossfestspielen in Sondershausen. Schlemmen Sie in unseren idyllischen Landcafés, genießen Sie handgemachte Köstlichkeiten und lassen Sie sich von unseren Gastwirten kulinarisch verwöhnen. Unsere Herbergen und Ferienwohnungen bieten für jeden Geschmack etwas und auch wer Gruppenunterkünfte sucht, findet zertifizierte Häuser mit einem vielseitigen Programmangebot – auch barrierefrei! Neugierig? Dann sehen wir uns im Südharz Kyffhäuser!

Wir beraten Sie gern bei Ihrer nächsten Reiseplanung. 
Kontaktieren Sie uns unter:
Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V.
Markt 8 / 99706 Sondershausen
Tel.: 03632 741317
info [at] region-suedharz-kyffhaeuser.de
www.region-suedharz-kyffhaeuser.de

Dampflok der HSB bei Sophienhof - Foto: TSK / © HAMMAPHOTOS by Christian Schelauske
Burgruine Hohnstein - Foto: TSK / © HAMMAPHOTOS by Christian Schelauske
Geopark Harz Sattelköpfe - Foto: TSK / © HAMMAPHOTOS by Christian Schelauske

Foto: Kur- & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen

Bad Frankenhausen
Das Kyffhäusergebirge
Um Ihren Aufenthalt in unserer Kurstadt möglichst erlebnisreich zu gestalten, bieten sich hervorragende Ausflugsziele in der näheren Umgebung an. Nur wenige Autominuten von   Bad Frankenhausen entfernt, beeindruckt das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Die bis 476 m hohe Gebirgssilhouette, seine  kulturhistorische Bedeutung und der Status Naturpark sind Markenzeichen für das Kyffhäusergebirge. 

Die Reichsburg Kyffhausen
Hier befand sich einst die Reichsburg Kyffhausen, deren Fertigstellung in die Zeit Friedrichs I. fällt (1152-1190). Die erste urkundliche Erwähnung „Cuffese“ datiert in das Jahr 1118. Sie erleben an diesem besonderen Ort also 900 Jahre Burggeschichte. Die günstigen topographischen Bedingungen und die strategische Lage, in unmittelbarer Nähe zur Pfalz Tilleda, waren ausschlaggebend für die Errichtung einer der größten Burgen in Deutschland. Auf dem 457 m hohen Bergsporn des Kyffhäusergebirges gebaut, hatte die dreigeteilte Reichsburg beachtliche Ausmaße von  608 m Länge und 60 m Breite. Schon im 15. Jh. verfiel die Burg und wurde als „wüstes Schloss“ bezeichnet. Der spätere Bau des Kaiser Wilhelm-Denkmals (1890-1896) tat ein Übriges, zwei Drittel der Ruinen der ehemaligen Oberburg wurden dabei beseitigt.

Die Barbarossasage 
Nach dem Tod Friedrichs I. auf dem Kreuzzug nach Jerusalem, am 10. Juni 1190, entstand eine der schönsten und romantischsten Sagen im deutschen Sprachraum. Die Sage vom schlafenden Kaiser Barbarossa im Kyffhäuser. Im ausgehenden Mittelalter entstanden, entwickelte sie sich im 19. Jahrhundert zur Nationalsage.


Foto: Kur- & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen

Das Kyffhäuser-Denkmal
Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von dem Berliner Architekten Bruno Schmitz entworfen. Die bautechnischen Vorbereitungen auf dem Berg begannen 1890 im Bereich der ehemaligen Oberburg. Im Mai 1892 fand die Grundsteinlegung statt und am 18. Juni 1896 wurde das Denkmal eingeweiht. 

Der architektonische Hauptteil des Monumentes ist der Denkmalturm. Von Terrassen umgeben, finden sich an der Ostseite des Denkmalturmes die Darstellung der Kaiser Friedrich I. und Wilhelm I. Der zerklüftete „Schlosshof“ zu Füßen Barbarossas, ein natürlich belassener Steinbruch, erinnert an das unterirdische Sagenschloss. Die imposante 6,5 Meter hohe Sandsteinplastik Barbarossas wurde vom Bildhauer Nicolaus Geiger geschaffen. Sie zeigt den Kaiser, wie man ihn sich aus Beschreibungen oder Gedichten vorstellt. Ein kraftvoller Herrscher im Moment des Erwachens, was an seiner Körpersprache erkennbar ist. Mit viel Glück überstand das Kyffhäuser-Denkmal nach Kriegsende zahlreiche Zerstörungsabsichten. Seit 1990 werden das Kyffhäuser-Denkmal und die Ruinenreste der Reichsburg Kyffhausen umfangreich restauriert. Hier finden jährlich bis zu 25 Veranstaltungen statt.

Der Burgbrunnen
Ein weiteres Zeugnis der Burgengeschichte ist der mit 176 m tiefste Burg-brunnen der Welt. Die Brunnenbauer dürften heutigen Berechnungen zufolge ca. 30 Jahre an diesem wichtigen Bestandteil der Reichsburg gearbeitet haben. In den Jahren 1936/37 wurde der verschüttete Burgbrunnen wieder freigelegt und im Jahr 2006 durch ein Brunnenmuseum gestaltet. Im November 2015 begann hier eine spektakuläre Forschung. In der Tiefe des Brunnens wurde ein Schatz vermutet. Die Hintergründe dieser Geschichte erleben Sie in der neuen, multimedialen Dauerausstellung im Denkmal.

Ein weiteres Zeugnis mittelalterlicher Burgenbaukunst ist das „Erfurter Tor“, der ehemalige Hauptzugang zur Burganlage. Dieses ist als romanisches Kammertor gut erhalten und befindet sich ebenfalls in der Nähe des Denkmaleinganges.

Die Mittelburg und Unterburg
Von der einstigen Mittelburg sind nur wenige Mauerreste erhalten geblieben. Ein Wanderweg zur Unterburg und dem Parkplatz am Gasthof Burghof führt direkt daran vorbei. Die Unterburg beeindruckt durch ihre gewaltige geschlossene Ringmauer von zum Teil 10 Meter Höhe. Durch den einzigen möglichen Zugang, ein einfaches Kammertor an der Westseite, gelangt man in die Anlage. Der Stumpf eines ehemals ca. 30 m hohen Bergfriedes, dahinter der Palas und die Kapelle sowie zahlreiche weitere Gebäudegrundrisse vermitteln einen guten Eindruck von der ursprünglichen Unterburg. Die ehemalige Kapelle der Unterburg wurde unter gotischem Einfluss wieder hergerichtet, 1433 als „Kapelle zum Heiligen Kreuz“ geweiht und diente einige Jahrzehnte als Wallfahrtsort. Auf einer kleinen Bühne vor der Kapelle finden in den Sommermonaten Theateraufführungen statt. 

Umgebung
Bad Frankenhausen bietet mit der Kyff-häuser-Therme, dem Solewasser-Vitalpark (Eröffnung 2016), dem Panorama-Museum mit dem gigantischen Rundgemälde von Prof. Werner Tübke, dem Regionalmuseum, dem „Schiefen Kirchturm“ als schiefstem Kirchturm von Deutschland, umfangreicher Gastronomie und Beherbergung einen grandiosen Ausgangsort für Ihre Entdeckungsreise. Erleben Sie bei einer Wanderung durch den Naturpark Kyff-häuser eine Region in ihrer ganzen Vielfalt. Der zertifizierte Barbarossaweg zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Die in der Nähe gelegene Barbarossahöhle, die Musikstadt Sondershausen mit ihrem Residenzschloss, das Rosarium Sangerhausen oder auch die „Größte Modellbahn der Welt“ in Wiehe sind willkommene Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Erfurt, Weimar, Wernigerode oder Leipzig sind gut als Tagestour zu erreichen.

Anreise 
Über A 38 Abfahrt Berga, weiter auf B 85 Richtung Bad Frankenhausen. Über A 71 Abfahrt Artern, weiter über Bad Frankenhausen in Richtung Nordhausen.

Service
Kur & Tourismus GmbH August- Bebel-Platz 9 06567 Bad Frankenhausen
Tel.:  034651 2780
Fax.:  034651 2308
E-Mail: info [at] kyffhaeuser-denkmal.de
www.kyffhaeuser-denkmal.de
Tourist-Information                                                   
Am Anger 14
06567 Bad Frankenhausen
Tel.: 034671 71716
Fax: 034671 71719
info [at] kyffhaeuser-tourismus.de
www.kyffhaeuser-tourismus.de


World of lights – Spektakuläre Illumination - Foto: ©Barbarossahöhle

Die Barbarossahöhle im Kyffhäusergebirge
Entdecken Sie ein sagenhaftes Wunder der Natur!

Nur 6 km von Bad Frankenhausen entfernt liegt die sagenumwobene Barbarossahöhle. Sie ist eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine absolute geologische Rarität. 
Auf der rund 800 m langen spannenden Entdeckungsreise durch das 15.000 m² große Naturwunder erlebt man mit allen Sinnen Erdgeschichte und  erfährt gleichzeitig  viel  Interessantes über Kaiser Friedrich I. Barbarossa sowie über die alte Sage, die sich um ihn rankt. Riesige, weit gespannte Hohlräume und interessante Gesteinsstrukturen wie Alabaster und Schlangengips  faszinieren die Besucher ebenso wie die zahlreichen kristallklaren, blaugrün schimmernden Seen mit ihren eindrucksvollen Deckenspiegelungen. Spektakulär und weltweit einzigartig: Von den Decken und Wänden wachsen skurril gebogene Gipslappen herab, die an zum Trocknen aufgehängte Felle oder Häute erinnern. Der weit gespannte „Tanzsaal“ bietet eine atemberaubende Atmosphäre für Konzerte, Theateraufführungen, Bergmannsbräuche, Lesungen und Hochzeiten. Ja, wer den „Bund fürs Leben“ schließen möchte, kann das mystische Naturwunder nutzen, um den Traum von einer zauberhaften Hochzeit wahr werden zu lassen. Neben dem einzigartigen Naturwunder tief im Berg gibt es nun auch im Außenbereich eine ganz tolle Attraktion, die alle Kinderherzen höher schlagen lässt: Die neue Geo-Erlebnislandschaft  mit Bergwerkstädtchen, Loren und Bergwerksgängen. Sie ist ein ganz besonderer Ort für unbeschwerte Spielerlebnisse, für jede Menge Abenteuer und Entdeckungen, aber auch zum Lernen.
World of lights  – "Lichterwelten"

Vom 29. März bis zum 2. Mai 2018 präsentiert sich die gesamte Höhle ihren Gästen  in einem ganz besonderen Glanz und hält außergewöhnliche Lichtblicke bereit. In diesem Zeitraum ist die Barbarossahöhle mit innovativer farbiger Lichtkunst spektakulär illuminiert. Lassen Sie es sich nicht entgehen, wenn sich das Wunder der Natur mit einem Kunstwerk aus Licht und Klang verbinden wird – denn das garantiert allen Besuchern ein wahres Fest für die Sinne. Die einzigartige unterirdische Höhlenwelt wird dann in einem völlig neuen Licht erstrahlen.
Erleben Sie die Barbarossahöhle, wie Sie sie noch nie zuvor gesehen haben – als Lichtkunstwerk! Eigens dafür findet täglich um 17.30 Uhr ein gesonderter Rundgang statt. 
Weitere Infos auf www.hoehle.de.