Mäusberg und Saupurzel


Fotos: djd/Stadt Karlstadt

Rund um Karlstadt locken Naturschutzgebiete mit sehenswerter Flora und Fauna
Eine der schönsten Ortssilhouetten entlang des Mains bietet Karlstadt, das fränkische Städtchen und seine Umgebung lassen sich bestens etwa per Pedes oder auf dem Fahrrad erkunden. Jenseits des Flusses geht der Blick auf die Ruine der Karlsburg, von der man eine faszinierende Aussicht auf die Stadt und die Naturlandschaft der Region hat. In der Altstadt lässt sich Geschichte auf Schritt und Tritt erleben, auch das kulturelle und gesellige Leben ist einen Aufenthalt wert. In dieser malerischen Umgebung sollte man sich aber auch Zeit nehmen für die Schönheiten und Kostbarkeiten der Karlstadter Naturschutzgebiete mit ihrer bedeutsamen Flora und Fauna. Alle Informationen gibt es unter www.karlstadt.de.

Schmetterlingsparadies Mäusberg
Das Naturschutzgebiet „Mäusberg-Rammersberg-Ständelberg“ etwa ist von einem für mitteleuropäische Verhältnisse bemerkenswert warmen Klima und geringen Niederschlagsmengen geprägt. Sehenswert und bedeutsam ist insbesondere die reiche Schmetterlingsfauna des Mäusbergs mit mehr als 79 Tagfalterarten, besonderen Schutz verdient der Segelfalter. Dazu kommen weitere Schmetterlingsarten wie der Kronwicken-Bläuling, der Kleine Schlehen-Zipfelfalter, der Mauerfuchs und die Rostbinde. Das Naturschutzgebiet stellt ein Refugium für teilweise sehr seltene Pflanzen- und Tierarten dar, deren Lebensraum größtenteils nur durch menschliche Einflussnahme erhalten werden kann.

Orchideen im Naturschutzgebiet „Grainberg-Kalbenstein und Saupurzel“
Die abwechslungsreiche Landschaft rund um Karlstadt ist geprägt von steilen Muschelkalkfelsen, Weinbergen und Obstwiesen an steilen Hängen. Eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete der Region ist der Abschnitt „Grainberg-Kalbenstein und Saupurzel“ zwischen Karlstadt und Gambach. Viele der hier vorkommenden Pflanzen- und Tierarten sind sehr selten. Bekannt ist das Naturschutzgebiet mit seinem Kalktrockenrasen vor allem für seine Orchideenflora, hier findet man beispielsweise das Helm-Knabenkraut, Apennin-Sonnenröschen, Sand-Esparsette und den Faserschirm.

Abstecher zur Landesgartenschau nach Würzburg
Fast schon ein Muss für alle Naturfreunde ist 2018 ein Abstecher zur Landesgartenschau ins nur 25 Kilometer von Karlstadt entfernt gelegene Würzburg. Rund zwei Kilometer von der Innenstadt entfernt und auf Augenhöhe mit der Festung Marienberg können Besucher nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften erleben, sondern auch einen Standort für neue Ideen kennenlernen – 95 Hektar voller Chancen und Möglichkeiten. Die Landesgartenschau dauert vom 12. April bis zum 7. Oktober 2018, alle Informationen gibt es unter www.lgs2018-wuerzburg.de.

Redaktion: djd

Foto: djd/Stadt Karlstadt