Entspannt beim Zahnarzt, geht das???


Foto: ©Sven Gerbig

Entspannt beim Zahnarzt, geht das???
Viele Menschen haben Angst oder fühlen sich sehr angespannt, wenn sie beim Zahnarzt sind.

Bei manchen ist es die Angst, dass etwas weh tun könnten, andere finden evtl. die Geräusche als sehr unangenehm. Die Ursachen für diese Anspannung sind sehr vielfältig. Daraus ergibt sich für einige, dass sie erst zum Zahnarzt gehen, wenn es fast schon zu spät ist. Aber was kann man dagegen schon machen, denken sich die Betroffenen?
Beispielsweise eine Behandlung mit Lachgas. Diese Methode wurde bereits im 19. Jahrhundert erfolgreich eingesetzt.In vielen europäischen Nachbarländern und den USA kommt diese Möglichkeit regelmäßig bei Zahnbehandlungen zum Einsatz, um den Patienten eine angenehmere Behandlung zu ermöglichen. Die Angst und Anspannung wird dadurch erheblich gemindert.  Dadurch kann gerade bei Angstpatienten die Wirksamkeit der lokalen Betäubung spürbar verbessert werden. In der Zahnarztpraxis wird Lachgas mit Sauerstoff gemischt. Die Dosierung des Gemisches kann der Zahnarzt auf den individuellen Bedarf des Patienten einstellen und somit die Sedierungstiefe einstellen. Das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch wird über eine Nasenmaske verabreicht, die auch mit Duftstoffen versetzt sein kann, wodurch sich auch der Faktor ‚Zahnarztgeruch‘ ebenfalls angenehm beeinflussen lässt.
Während der gesamten Behandlung behält der Patient das Bewusstsein und ist ansprechbar - es wird eine tranceähnlicher Zustand angestrebt, in dem der Patient wach, aber entspannt ist. Am Ende der Behandlung erhält der Patienten statt des Lachgas-Sauerstoff-Gemisch reinen Sauerstoff, wodurch das Lachgas über die Lunge abgeatmet wird und die Wirkung sehr schnell nachlässt.
Dadurch ist diese Behandlung sehr gut steuerbar und auch längere Behandlungen werden für den Patienten angenehmer.Die Lachgasbehandlung ist bei nahezu allen zahnärztlichen Behandlungen einsetzbar. Damit ist eine ‚entspannte‘ Behandlung für die meisten Patienten möglich, sofern die Mitarbeit des Patienten und die Möglichkeit, durch die Nase zu atmen,
gegeben sind und keine schwerwiegende Allgemeinerkrankung vorliegt.
Wie bei allen ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen muss einer Behandlung natürlich immer eine Untersuchung vorangehen, in der dann individuelle Risiken, Möglichkeiten oder Kosten festgestellt und besprochen werden können. 
Vielleicht wäre das ja auch etwas für Sie? Wir schenken Ihnen sehr gerne auch auf diesem Wege ein Lachen – sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne über den individuellen Einsatz bei Ihrer nächsten Behandlung.

Redaktion Zahnarzt Sven Gerbig

Weitere Information: www.zahnarzthanau.de